Für Tierhalter

Als erfahrene Fachtierärztin für Augenheilkunde (ECVO-Diplom seit 2003) biete ich Ihrem Tier eine optimale Behandlung. Es liegt mir am Herzen, Sie bei Augenproblemen Ihres Tieres bestmöglich zu beraten und gemeinsam mit Ihnen eine individuell angepasste Therapie zu finden.

Vom ersten Termin bis zur Nachsorge

Informationen für Ihren Besuch beim Augentierarzt

Sie und Ihr Tier betreue ich persönlich – von der Diagnose über einen allfälligen chirurgischen Eingriff bis zur Nach­behandlung. Sie erhalten einen schriftlichen Bericht über Diagnose und Therapie. Ihr Haustierarzt bekommt diesen Bericht ebenfalls und ist stets über das weitere Vorgehen und den Krankheitsverlauf informiert.
Auf einen Blick

Wichtige Hinweise vor Ihrem Termin

Termin­vereinbarungen

Vereinbarte Termine sind verbindlich. Bei einer Absage oder Verschiebung weniger als 24 Stunden vor dem Termin verrechnen wir einen Unkostenbeitrag.

Bezahlung

Wir verrechnen unsere Leistungen unmittelbar nach der Untersuchung bzw. Behandlung. Wir akzeptieren Barzahlung, Debitkarten, Postcard, Kreditkarten (Master, Visa) und Twint.

Medikamente

Bringen Sie zum Termin alle Augenmedikamente mit, die Sie Ihrem Tier derzeit verabreichen.

Krankengeschichte

Falls Ihr Tier beim Haustierarzt bereits wegen einer Augenerkrankung in Behandlung ist, bitten Sie Ihren Tierarzt, uns die Krankengeschichte über das Überweisungsformular zuzusenden.

Nüchternes Tier

Falls sich Ihr Tier nicht gut untersuchen lässt oder sehr unruhig ist, bringen Sie es nüchtern zum Termin (kein Futter 6 Stunden vorher). Bei Bedarf führen wir eine leichte Sedation durch, die eine stressfreie Untersuchung ermöglicht und verhindert, dass Ihr Tier unangenehme Erinnerungen behält.
Abrechnung

Kosten für die Behandlung beim Augentierarzt

Die Kosten für eine Untersuchung durch den Spezialisten umfassen Konsultation (Beratung), Standarduntersuchung und einen schriftlichen Bericht für Sie und Ihren Haustierarzt. Sie belaufen sich auf ca. CHF 250–300 inkl. MWST.

Sind spezielle Untersuchungstechniken, eine Sedation, Laboruntersuchungen oder Behandlungen notwendig, fallen entsprechend höhere Kosten an. Der Aufwand für Behandlungen und Operationen variiert je nach Narkosedauer, eingesetzten Spezialgeräten und Verbrauchsmaterial. Wir besprechen dies im Rahmen der Konsultation mit Ihnen und führen Eingriffe nur mit Ihrem Einverständnis durch.

Die Kosten basieren auf dem Aufwand für Ausbildung (Veterinärmedizinstudium, Doktorat, Facharztstudium/ECVO-Diplom), kontinuierliche Fortbildungen sowie die Anschaffung und Wartung medizinischer Geräte, Raum- und Personalaufwand.

Die Bezahlung erfolgt unmittelbar nach der Untersuchung/Behandlung mit den gängigen Zahlungsmitteln (Bar, Debitkarte, Postcard, Master/Visa, Twint).

Die meisten Tierversicherungen übernehmen die Kosten für Untersuchungen und Behandlungen (inkl. Operationen) bei Krankheit und Unfall. Bei erblichen oder rassebedingten Erkrankungen übernehmen Versicherungen die Kosten in der Regel nur dann, wenn Sie diesen Zusatzschutz bei Vertragsabschluss eingeschlossen haben.

Da es je nach Anbieter unterschiedliche Prämienmodelle gibt (Selbstbehalt, Maximalleistung pro Jahr oder pro Fall), klären Sie die Kostenübernahme immer direkt mit Ihrer Tierversicherung ab.

Dr. med. vet. Marianne Richter

Dipl. ECVO, Fachtierärztin für Augenheilkunde
(Veterinär-Ophthalmologin)

Wichtige Fragen & Antworten

Vereinbaren Sie umgehend einen Termin, wenn folgende Symptome innerhalb von 1–2 Tagen akut aufgetreten sind:

  • Starke und akute Rötung oder Trübung des Auges (Ausnahme: Eine einfache Bindehautentzündung ohne weitere Symptome ist kein Notfall.)
  • Schmerzhaftes Blinzeln oder Zukneifen des Auges
  • Reduziertes Allgemeinbefinden
  • Akuter Sehverlust oder Erblindung (starre, weite Pupille)

Zeigt Ihr Tier Schmerzen, Rötung oder Trübung am Auge, kontaktieren Sie umgehend Ihren Haustierarzt. Er entscheidet, ob er eine erste Augenuntersuchung selbst durchführt oder direkt eine Überweisung an den Spezialisten empfiehlt.

Eine korrekte Diagnose ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung. Empfiehlt Ihr Tierarzt eine Überweisung, oder verbessert sich der Zustand Ihres Tieres trotz Behandlung nach wenigen Tagen nicht eindeutig, sollten Sie einen Termin beim Augentierarzt vereinbaren. Sie können auch ohne Überweisung direkt einen Termin bei mir buchen.

Das Auge ist ein filigranes und komplexes Organ. Für eine korrekte Untersuchung, Diagnose und Behandlung – einschliesslich chirurgischer Eingriffe – sind eine fundierte Spezialausbildung (ECVO-Diplom), Fachwissen, Erfahrung und spezialisierte Geräte (Operationsmikroskop, Laser, mikrochirurgisches Instrumentarium) erforderlich.

Eine Rötung des Auges kann viele Ursachen haben. Ist nur die Bindehaut gerötet und alle anderen Augenstrukturen sind gesund, ist das in der Regel harmlos. Treten jedoch zusätzlich Trübungen, eine veränderte Pupillenweite, Blinzeln/Zukneifen, eitriger Ausfluss oder Sehstörungen auf, kann es sich um eine ernsthafte Erkrankung handeln, die zu bleibenden Schäden führen kann. Vereinbaren Sie in diesem Fall einen Termin beim Augentierarzt – wir helfen Ihrem Tier gerne.

In vielen Fällen ist eine Therapie möglich. Da eine Erblindung verschiedene Ursachen haben kann und die Behandlungsdauer oft entscheidend für den Erfolg ist, muss die richtige Diagnose rasch gestellt und eine Therapie umgehend eingeleitet werden. Vereinbaren Sie bei akuter Erblindung so schnell wie möglich einen Termin beim Augentierarzt.

Ja! Wenn die Augenlinse sich eintrübt und das Sehvermögen deutlich abnimmt, entferne ich die trübe Linse operativ und ersetze sie durch eine Kunstlinse – so stellen wir das Sehvermögen Ihres Tieres wieder her (Katarakt-Operation / Grauer-Star-Operation).

Pigmentflecken in der Iris sind bei Katzen grundsätzlich nicht harmlos – es handelt sich um Irismelanome (Tumor ausgehend von Pigment-haltigen Zellen in der Iris). Die gute Nachricht: Irismelanome wachsen meistens sehr langsam und lassen sich heute sehr effizient mit Lasertherapie behandeln. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser die Prognose. Vereinbaren Sie einen Termin beim Augentierarzt – wir beraten Sie gerne.

Nein – eine Diagnose anhand von Fotos ist nicht möglich. Für eine verlässliche Diagnose benötigen wir den direkten Blick auf das Auge mit speziellen Untersuchungstechniken wie der Spaltlampenbiomikroskopie, der indirekten Ophthalmoskopie, der Tonometrie, dem Fluoreszeintest, der Messung der Tränenproduktion und der Gonioskopie.

Ja, eine bereits vom Haustierarzt begonnene Therapie können Sie bis zum Termin beim Augentierarzt weiterführen. Der Augentierarzt entscheidet nach der Untersuchung, ob die bisherige Therapie sinnvoll ist oder angepasst werden muss.

Ein diplomierter Augentierarzt (Dipl. ECVO) hat nach dem abgeschlossenen Veterinärmedizinstudium zusätzlich ein 3- bis 4-jährige Zusatzausbildung in Veterinär-Ophthalmologie absolviert und diese mit dem ECVO-Diplom (European College of Veterinary Ophthalmologists) abgeschlossen. Dank der veterinärmedizinischen Grundausbildung kennt der Spezialist auch die Zusammenhänge zwischen Augenerkrankungen und anderen Grunderkrankungen.

Daneben gibt es Tierärzte mit Interesse an Augenheilkunde, die einzelne Kurse besucht haben, aber keine mehrjährige Fachausbildung und kein ECVO-Diplom besitzen. Diese können die Dringlichkeit einer Augenerkrankung einschätzen und den Patienten frühzeitig an den Augentierarzt (Dipl. ECVO) überweisen.